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Umwege erhöhen die Ortskenntnis Nach dem - auf Umwegen erreichten - Abitur zog es mich zunächst nach München. Dort begann ich ein Germanistikstudium, für das ich mich jedoch nicht lange begeistern konnte. Stattdessen arbeitete ich drei Jahre als Texterin und Korrespondentin für ein großes Unternehmen – die Praxis lag mir einfach mehr als nur die Theorie. 1988 verließ ich die bayerische Metropole und machte noch eine Ausbildung als Biologisch Technische Assistentin in Oldenburg. Die Prägung durch die schwarz-weißen Kühe und die weite Landschaft holte mich wieder ein, denn die Entscheidung zu diesem Schritt traf ich in erster Linie aus dem Bedürfnis heraus, mich für den Umweltschutz zu engagieren. Nach dem Examen arbeitete ich mehrere Jahre in einem ökologisch orientierten Planungsbüro in Bremen, das vor allem Gutachten zum Landschaftsbestand, Umweltverträglichkeitsstudien und Konzepte zum Erhalt und zur Verbesserung unterschiedlicher Biotop- und Landschaftstypen erstellte. 1993 kam mein Sohn auf die Welt. Doch kaum war das Baby abgestillt, kribbelte es wieder in den Fingern und die Leidenschaft für das Schreiben flammte erneut auf. Ich schrieb Artikel für eine Elternzeitschrift (Herder-Verlag, Freiburg) und später für verschiedene neue Auftraggeber (überwiegend Verlage) über Themen aus den Bereichen Ökologie, Alternativmedizin, Pädagogik, Kultur, Gesellschaft, Ernährung und Psychologie. Frank Zappa, Talking Heads, Martha and the Muffins, Van Morrison, Yes, Genesis, Supertramp, Lounge Lizards, John Mc Laughlin ... – Musik war und ist für mich neben dem Schreiben immer schon ein Lebenselexier und auch diese Passion wollte offenbar wieder ausgelebt werden: Im Rahmen einer mehrmonatigen Hospitanz in einer Medienagentur und Plattenfirma (1998/1999) eignete ich mir daher Handwerkszeug aus den Bereichen Promotionsassistenz, Veranstaltungsbetreuung, Konzert- und Interviewakquise sowie ein Basiswissen zu allgemeiner PR- und Pressearbeit an. Seit Ende der 90er Jahre schreibe ich als freiberufliche Journalistin für regionale und überregionale Magazine. Außerdem erstelle ich Texte für Pressemitteilungen für Firmen, Produkte und Veranstaltungen. Dabei ist mir wichtig, dass ich mich mit der jeweiligen Firmenphilosophie (Ökologie, Ethik) identifizieren kann. Kontinuierliche Weiterbildung ist für mich obligatorisch. Mehrere Seminare in den Bereichen „Dramaturgie" und „Stoffentwicklung für visuelle Medien" (MedienCoop in Bremen, Freie Drehbuchschule Berlin, Nordmedia in Hannover u.a.) kamen hinzu – man lernt eben nie aus. Für den „Offenen Kanal Bremen" produzierte ich 2001 ein Radio-Feature mit dem Titel „Rainspotting", das sich inhaltlich mit dem Thema „Sucht" im engeren und weiteren Sinne beschäftigt. „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" heißt es. Deshalb schreibe ich – wenn es passt – gerne bildhaft und zuweilen auch ein wenig unkonventionell. Ich arbeite schnell, verbindlich, zuverlässig und mit viel Freude am kreativen Schaffen. Im „Archiv" befindet sich eine Liste mit Artikeln, die ich bereits veröffentlichte (Stand November 2007). »Umwege erhöhen die Ortskenntnis« ist einer meiner Lieblingssprüche, denn er passt zu mir. Meine Biografie verlief bislang nicht sehr "homogen", doch die Erfahrungen mit den Wechselfällen des Lebens halfen mir stets dabei, auch über den Tellerrand blicken zu können und das Leben als Wachstumschance zu begreifen. *Seit Ende 2004 führe ich wieder meinen Mädchennamen. Bis dahin erschienen meine Veröffentlichungen unter den Namen „Beate Cotok" oder aber „Beate Cotok-Wiemers". |
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